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Wärmedämmung und Luftdichtigkeit hängen nicht direkt miteinander zusammen. Sie können Ihr Haus noch so gut isolieren, wenn durch die Fugen Luft zieht, wird kein Wohnkomfort aufkommen. Ein praktisches Beispiel: Der klassische Norwegerpullover ist nur bei Windstille wärmend, sobald Wind aufkommt, wird man durchgepustet. Jetzt hilft eine dünne winddichte Jacke. Winddicht und gut gedämmt hält angenehm warm.

Dieses Zusammenspiel von Wärmedämmung und Luftdichtigkeit sind entscheidend für Ihren Wohnkomfort. Nach der neuen Wärmeschutzverordnung ( EnEV ) darf die Luftwechselrate für Wohngebäude ohne Lüftungsanlage nicht über 3, für Wohngebäude mit kontrollierter Wohnraumlüftung nicht über 1,5 liegen. [Luftinhalt x Luftwechselrate = Luftaustausch in Kubikmeter pro Stunde]

Ein Standartwohnhaus hat über 300 m3 Luftinhalt. Also werden bei normaler Bauweise ca. 900 m3 Luft in der Stunde getauscht. Bei der erhöhten Dichtigkeit (Lüftungsanlage) sind es immer noch 450 m3. Diese Zahlen verdeutlichen, dass keiner in seinem Haus ersticken wird. Ein gut gedämmtes und "luftdichtes " Haus hat ein angenehmes Wohnklima, keine Zuglufterscheinungen und gibt auch Schimmelpilzen keine Chance. Dämmung und Luftdichtigkeit schonen Ihren Geldbeutel, da sich die Heizkosten auf ein Minimum reduzieren lassen.


Wohnraumlüftung

Sicherlich kann man auch ein "luftdichtes" Haus händisch lüften. Da aber die Gebäude über mehrere Stunden leer stehen, ist eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung eine sehr sinnvolle Investition. Mit der Grundlüftung ( ca. 25% des Gebäudevolumens ) wird ständig frische Luft zugeführt und überschüssige Luftfeuchte abtransportiert. So entsteht im Haus ein Wohlfühlklima.

Alle Kunden, die sich für eine Lüftungsanlage entschieden haben, sind damit sehr zufrieden.